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Die MISEREOR-Fastenaktion 2011 stand unter dem Leitwort "Menschenwürdig leben - überall!" und wollte auf die prekäre Situation von Millionen Menschen in städtischen Elendsquartieren und Slums aufmerksam machen. Damit richtete das katholische Hilfswerk den Blick auf die schnell wachsende extreme Armut in Ballungsgebieten. Die zunehmende Verstädterung in vielen Ländern Afrikas, Asiens und Lateinamerikas treibt immer mehr Menschen in entwürdigende Lebensumstände. Sie kommen voller Hoffnung auf Jobs für die Eltern und Bildungsmöglichkeiten für ihre Kinder. Doch die Realität ist eine andere: Sie landen am Rande der Großstädte in Slums ohne Kanalisation und ohne sanitäre Infrastruktur. Sie hausen unter Planen und Pappkartons und sind dort Gefahren ausgesetzt.
Mangelnde Hygiene und unzureichende Ernährung, die Verbreitung von Krankheiten und alltägliche Gewalt prägen das Leben in bedrückender Enge. Mit vielen sozialen Projekten in den Slums versucht MISEREOR, die Lebensumstände der Bewohner zu verbessern. Durch den raschen Zuzug seien immer mehr Menschen auf Hilfe angewiesen. Deshalb plane MISEREOR, seine Projektarbeit in den Slums in den kommenden Jahren zu intensivieren.
Am Sonntag, den 10. April hat der Pfarrgemeinderat
erstmals ein „Fastenessen“ zu Gunsten von Misereor veranstaltet.
Ab 11.30 Uhr bis 13.00 Uhr konnten alle Pfarrangehörigen und Interessierten ein einfaches Mittagessen: nämlich einen Teller Kartoffelsuppe mit Würstchen und Brot sich im Guntherheim schmecken lassen.
Der Erlös ist den kirchlichen Hilfswerk Misereor, also der kirchlichen Entwicklungshilfe zugute gekommen.
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